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TASSO-Newsletter

Am Weltknuddeltag Glücksmomente schenken

Am Samstag steht ein Tag im Kalender, der für Mensch und Tier dick markiert sein sollte. Und auch Menschen, die kein Tier in ihrer Nähe haben, sollten den Weltknuddeltag am 21. Januar nicht übersehen.

Stellen Sie sich vor, es wäre Weltknuddeltag und Sie wüssten nicht, wo Ihr geliebter tierischer Begleiter gerade ist, weil er entlaufen ist. Würden Sie sich nichts sehnlicher wünschen als ihn endlich wieder in die Arme zu nehmen und seine Wärme zu spüren? Wir Menschen wissen, wie gut es tut, einmal herzlich gedrückt zu werden. Wenn Sie Ihr Haustier bewusst in die Arme nehmen oder mit besonderer Liebe streicheln, spüren Sie sofort, dass sich seine Stimmung hebt. Und auch unser geliebtes Tier schenkt uns für die besondere Aufmerksamkeit ein Extra an positiver Energie. In diesem Moment der gemeinsamen Entspannung spüren wir die besondere Verbundenheit zwischen uns und unserem Tier und wie glücklich uns das Leben mit ihm macht.

Leider ist es vielen Tieren aber an diesem besonderen Tag nicht vergönnt, von ihrem Frauchen oder Herrchen liebevoll geknuddelt und gestreichelt zu werden. Sie sind von ihrem Zuhause getrennt, leben auf der Straße oder im Tierheim.

Wir sind dafür da, dass Mensch und Tier wieder knuddeln können, wenn sie einmal ungewollt voneinander getrennt waren. Mehr als 62.000 erfolgreiche Wiedervereinigungen pro Jahr zeigen, wie schön es ist, wenn Mensch und Tier wieder zusammenfinden. Ihnen zu diesem Glück zu verhelfen, das ist unsere Aufgabe und Mission seit über 30 Jahren.

TASSO will helfen! Denn wir wissen, wie wichtig die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist: Wir wünschen Ihnen viele Glücksmomente mit Ihrem tierischen Liebling. Warten Sie nicht bis Samstag, sondern genießen Sie schon jetzt gemeinsam mit Ihrem Tier das Gefühl der Geborgenheit. Fangen Sie gleich mit dem Knuddeln an!

Und schenken Sie Tieren, denen Geborgenheit gerade nicht vergönnt ist, einen Glücksmoment: Helfen Sie mit Ihrer Spende auf www.tasso.net/spende den vielen Tieren, die am Samstag niemanden haben, bei dem sie sich geborgen fühlen können!

© Copyright TASSO e.V.
19.01.2017 16:51

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Bei uns ist IMMER Weltknuddeltag 57
20.01.2017 20:37

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Stimmt bei uns ist auch jeder Tag ein Weltknuddeltag
21.01.2017 09:39

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Weltknuddeltag? was, nur ein Tag? 365 Knuddeltage im Jahr
21.01.2017 11:39

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TASSO bringt Mensch und Tier zusammen –
pro Jahr mehr als 62.000 Mal

„Ihr Tier ist wieder da!“ – Diesen erlösenden Satz haben 62.509 Tierhalter im Jahr 2016 von TASSO gehört. 30.142 Hunde und 32.367 Katzen durften wir im vergangenen Jahr nach einer dramatischen Zeit wieder mit ihren Familien zusammenbringen. Während einige Abenteuer schon nach kurzer Zeit zu einem glücklichen Ende kamen, waren manche Tiere sehr lange verschwunden.

So war es zum Beispiel bei Mischlingshündin Kati. Sie war mehr als ein Jahr verschwunden und 350 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt, als sie im Frühjahr 2016 dank ihres Transponders und der Registrierung bei TASSO wiedergefunden wurde. Der blinde und auf Medikamente angewiesene Kater Joschi musste sich im Sommer 17 Tage alleine durchschlagen, bis ein aufmerksamer Mann ihn auf einem TASSO-Suchplakat erkannte und den entscheidenden Hinweis für Joschis Rückvermittlung gab.

Damit die Rückkehr nach Hause, unabhängig von der Dauer des Verschwindens, möglichst schnell gelingt, sind die Mitarbeiter in der TASSO-Notrufzentrale rund um die Uhr an allen Tagen im Jahr im Einsatz. Sie nehmen Anrufe von verzweifelten Tierhaltern entgegen, telefonieren mit Findern und nehmen Hinweise aufmerksamer Tierfreunde auf. So machen sie es möglich, dass im Schnitt alle zehn Minuten ein entlaufener Vierbeiner wieder nach Hause findet.

Unterstützt wird TASSO dabei von mehr als 17.000 ehrenamtlichen Suchhelfern, die Suchplakate verteilen, in sozialen Netzwerken auf die verschwundenen Tiere aufmerksam machen und ständig Augen und Ohren offen halten.

Das große Netzwerk, das bei der Suche nach verschwundenen Tieren zum Tragen kommt, entsteht durch die mehr als 5,8 Millionen Tierhalter, die insgesamt 8,1 Millionen Tiere bei Europas größtem Haustierzentralregister registriert haben. Allein im vergangenen Jahr sind mehr als eine halbe Million Tiere dazugekommen. „Registrierung ist gelebter Tierschutz. Davon möglichst alle Tierhalter zu überzeugen ist unser Ziel. So können unsere Haustiere auch im Jahr 2017 im Falle eines Weglaufens wieder nach Hause zurück vermittelt werden“, betont TASSO-Leiter Philip McCreight.

Einen besonderen Service bietet TASSO für tierliebe Menschen, die einem Vierbeiner aus dem Tierschutz ein neues Zuhause geben möchten: In unserem Online-Tierheim shelta stellen Tierheime und Tierschutzorganisationen ihre Schützlinge kostenfrei vor und erhöhen damit deren Vermittlungschancen. Dadurch haben im vergangenen Jahr mehr als 13.000 shelta-Tiere ein neues Zuhause gefunden. Für viele von ihnen wird es das erste richtige Zuhause ihres Lebens sein.

© Copyright TASSO e.V.
26.01.2017 18:10

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Umzug mit Katze – Stressfrei ins neue Zuhause

Die Kartons sind gepackt, der Möbelwagen ist bestellt, und bald geht das große Abenteuer los. Der Umzug in eine neue Wohnung. Was für uns Menschen oft mehr Platz, eine schönere Lage oder eine positive private Veränderung bedeutet, bringt für die beteiligten Stubentiger zunächst meist nur eins mit sich: puren Stress. Als sehr territoriale Tiere mögen Katzen große Veränderungen in der Regel nicht. Da sich diese aber nicht immer umgehen lassen, sollten Katzenhalter versuchen, die aufregende Zeit eines Umzugs so angenehm wie möglich für den Vierbeiner zu gestalten.

Das beginnt schon bei den Vorbereitungen: Kistenpacken finden viele Samtpfoten noch sehr spannend, und sie sind gerne dabei. Andere irritiert schon das, und sie versuchen sich zu verstecken. In beiden Fällen sollten Sie vorsichtig sein, damit Ihr tierischer Liebling nicht aus Versehen in eine Kiste klettert, die anschließend verschlossen wird. Am besten hält sich das Tier in einem anderen Zimmer auf, während Sie packen.

Der Umzugstag

Der große Tag ist gekommen. Mit etwas Planung und Rücksicht gelingt es Ihnen hoffentlich, dass Ihre Katze davon möglichst wenig mitbekommt. Am besten ist es, wenn das Tier zum Beispiel bei Bekannten abwarten kann bis der Umzug über die Bühne gebracht wurde. Ist das nicht möglich, bringen Sie Ihren tierischen Liebling mit allem, was er benötigt, in einem eigenen Zimmer unter. Schließen Sie sicherheitshalber die Tür ab, damit nicht aus Versehen einer der Helfer die Tür öffnet, und räumen Sie dieses Zimmer zuletzt aus. Während der letzten Minuten in der alten Wohnung und auf der Autofahrt geht es dem Tier in der Transportbox am besten. Üben Sie schon einige Wochen vorher mit Ihrer Katze, damit sie freiwillig in diese Box hineingeht und sich darin wohlfühlt. Das ist unabhängig vom Umzug zum Beispiel auch für Tierarztbesuche wichtig.

Im neuen Zuhause angekommen, sollte sich das Tier ebenfalls zunächst in einem separaten Zimmer umsehen können. So ist gewährleistet, dass es nicht während des Trubels in Gefahr gerät oder sogar entläuft. Für alle Fälle ist es natürlich wichtig, dass sowohl Freigänger als auch reine Wohnungskatzen spätestens jetzt bei TASSO registriert sind.

Damit die Eingewöhnung möglichst sanft gelingt, sorgen Sie dafür, dass Ihre Katze Vertrautes an vertrauten Orten findet. Ein Umzug mag zwar eine gute Gelegenheit sein, Dinge auszutauschen oder Standorte zu verändern, doch damit sollten Sie im Sinne Ihres Stubentigers besser noch ein wenig warten. Dann weiß er beispielsweise einen neuen Kratzbaum in einigen Wochen bestimmt mehr zu schätzen.

Langsam anfangen mit dem Freigang

Ist Ihre Katze Freigänger? Dann steht Ihnen und Ihrem tierischen Liebling nun möglichweise eine harte Zeit bevor. Denn in den ersten Wochen (empfohlen wird in der Regel mindestens ein Monat) sollte die Katze unbedingt in der Wohnung bleiben. Bevor sie die Nachbarschaft erkundet, ist es wichtig, dass sie ihr neues Zuhause als eigenes Territorium anerkennt. Zwar könnte der Protest Ihres Tieres nervenaufreibend sein, aber letztlich ist es ganz im Sinne seiner Sicherheit, dass Sie einige Zeit durchhalten. Spielen Sie in dieser Zeit viel miteinander, bieten Sie Ihrer Katze auch in der Wohnung möglichst viel Abenteuer, und haben Sie viel Verständnis für sie. Vor dem ersten Freigang sollten Sie zudem genau überlegen, ob die neue Umgebung wirklich sicher für eine Katze ist. Eine Hauptstraße oder Bahngleise vor dem Haus sind lebensgefährlich. Auch wenn die Gefahr lediglich auf einer Seite Ihres Zuhauses droht, sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass Ihr Tier die richtige Entscheidung trifft, denn Katzen erkunden aus Neugierde beinahe alle Wege. Begleiten Sie Ihr Tier anfangs in den Garten (falls vorhanden), und sprechen Sie vorher auch mit Ihren direkten Nachbarn, damit keine Missverständnisse entstehen.

Noch ein Tipp zur Vermeidung von Ärger: Wenn Sie zur Miete wohnen und eine Katzenklappe einbauen, sollten Sie dafür unbedingt die Erlaubnis des Vermieters einholen. Der unberechtigte Einbau einer Katzenklappe in die Wohnungstür einer Mietwohnung kann eine fristlose Kündigung nach sich ziehen. Dass eine Katze mit Ihnen in die Wohnung zieht, haben Sie natürlich vorher besprochen und schriftlich festgehalten.

© Copyright TASSO e.V.
09.03.2017 16:57

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Weltgeschichtentag – Einblick in ein tierisches Abenteuer

Am 20. März ist Weltgeschichtentag. Wir von TASSO e.V. möchten diesen Tag zum Anlass nehmen, Sie auf eine kleine Abenteuerreise mitzunehmen. Hinein in eine Geschichte, die uns so oder ähnlich tagtäglich begegnet und uns in unserer Arbeit und unserem Engagement für Mensch und Tier bestätigt.
Oscar und der freundliche Mann
Die Pfoten jagen über den weichen Waldboden, Schlamm spritzt auf, kleine Ästchen brechen, Dornen zerschrammen die Beine. Der kleine schnelle „Jäger“ bemerkt das alles nicht, sein Blick ist starr auf sein Ziel fokussiert. Der Gejagte hat einen deutlichen Vorsprung, schlägt einen Haken und verschwindet. Sein Verfolger rennt noch einige Meter weiter, bleibt stehen, kehrt um, nimmt die Fährte auf und wühlt sich gründlich schnüffelnd weiter ins Unterholz. Von seiner sicher geglaubten Beute keine Spur. Der Hase ist entkommen. Der kleine braun-weiß gescheckte Mischling Oscar gibt aber noch nicht auf. Die Nase tief am Boden, die Rute mit der weißen Spitze steil in die Höhe gereckt, fegen die kleinen Pfötchen über den Boden. Immer tiefer gerät der zweijährige Spaniel-Mix so in den Wald hinein. Seine Umgebung nimmt er dabei kaum wahr. Auch die leiser werdende Stimme, die seinen Namen ruft, dringt nicht mehr an Oscars Schlappohr.

Telefonklingeln in der TASSO-Notrufzentrale. Das Geschehen wird berichtet. Oscar ist entlaufen. Die Suche erfolglos. Die Maschinerie läuft an. Oscar wird als vermisst eingetragen, Suchhelfer informiert, Suchplakate angefordert, eine verzweifelte Hundehalterin beruhigt.

Im Wald herrscht Stille. Nur ganz leise zwitschern einige Vögel. Hin und wieder knackt ein Ast und schreckt Oscar auf. Der kleine Rüde irrt mittlerweile orientierungs- und ziellos durch das Unterholz. Die Schatten der Bäume wirken plötzlich bedrohlich. In Oscar wächst die Angst. Er war noch nie alleine im Wald, er hat noch nie gejagt und hätte auch nicht gewusst, wie es weitergegangen wäre, wenn er den Hasen erwischt hätte. Für ihn war die Verfolgung eher ein Spiel. Nach eine Weile stößt er auf einen Waldweg. Ein unbekannter Weg. Unbekannte Gerüche, unbekannter Untergrund. Das ist nicht sein üblicher Spazierweg. Die Stimme, die sich leise nähert, ist nicht die seines Frauchens. Oscar bleibt stehen, lauscht und wendet den Kopf der Stimme entgegen. Sie gehört zu einem kleinen Mann, der in Begleitung zweier großer Hunde den Weg entlang kommt. Der Mann sagt etwas, er klingt freundlich. Er nähert sich langsam, spricht sanfte Worte, streckt vorsichtig eine Hand aus und streichelt schließlich beruhigend über Oscars Kopf.

Anruf eines Finders. Ein Spaziergänger hat einen kleinen Hund gefunden. Er liest die Nummer von der TASSO-Plakette ab und sagt, dass er ihn mit nach Hause genommen hat. Die Telefonnummer des Hundehalters wird gewählt. Es klingelt.

Die Decke ist warm und weich, das Wasser war dringend notwendig auch das Futter schmeckte lecker, doch die Umgebung ist völlig fremd. Oscar liegt angespannt auf einer Decke im Wohnzimmer seines Retters. Aufmerksam beobachtet er jede Bewegung des freundlichen Mannes. Dieser spricht ins Telefon und läuft aufgeregt auf und ab. Dann legt er das Gerät weg. Wenige Minuten später klingelt es erneut. Die Stimme des Mannes wird freudig. Die anderen beiden Hunde, die ein Stück entfernt liegen, spitzen die Ohren und schauen auf. Sie scheinen sich wohlzufühlen, dieser Ort ist also nicht gefährlich. Trotzdem ist alles anders als gewohnt. Das hier ist nicht Zuhause. Oscar versteht die Welt nicht mehr. Nun kommt der freundliche Mann zu dem kleinen Hund hinüber. Er setzt sich neben ihn auf den Boden, streicht ihm langsam über den Kopf und sagt einige beruhigende Worte, die optimistisch und freudig klingen. Der kleine Abenteurer ist mittlerweile so müde und erschöpft von der Aufregung dieses Tages, dass ihm langsam die Augen zufallen und er den Kopf auf die Pfoten sinken lässt, während der freundliche Mann ihm weiter über den Kopf streichelt.

Wenig später schreckt das Geräusch einer zuknallenden Autotür Oscar aus dem Dämmerschlaf. Die Klingel läutet, die beiden anderen Hunde schlagen kurz an. Der freundliche Mann verlässt den Raum und schließt die Zwischentür. Oscar hört Stimmen im Flur. Eine bekannte Stimme ist dabei… Frauchen!!! Da ist Frauchen. Oscar springt auf, rennt zur Tür, die in diesem Moment geöffnet wird. Oscars Frauchen stürmt herein, der kleine Hund hüpft freudig hoch, ist völlig außer Rand und Band. Auch Frauchen ist überwältigt. Sie kniet sich auf den Boden, lacht und weint gleichzeitig, lässt sich von ihrem tierischen Liebling die Tränen abschlecken und redet auf Oscar ein. Nun ist es an den beiden anderen Hunden, ratlos aus der Wäsche zu gucken. Sie sehen der Szene interessiert zu, wedeln vorsichtig mit dem Schwanz und spüren: Hier ist große Freude im Spiel. Eine Familie ist wieder vereint.

Erleichterung auch in der TASSO-Notrufzentrale. Die Suche nach Oscar wird abgeschlossen. Schon klingelt das Telefon erneut: Katze Emma wurde auf einem Dachboden gefunden …
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Die TASSO-Bitte an Sie: Um Fällen wie diesen möglichst vorzubeugen und die Kinderstube der Natur nicht zu stören, achten Sie besonders während der Brut- und Setzzeit bis Mitte Juli in Wald und Flur darauf, dass Ihre Hunde angeleint sind, und halten Sie die vor Ort gültigen Regeln ein.


© Copyright TASSO e.V.
20.03.2017 16:38

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Tierfreundlich gestaltet macht Ostern noch mehr Freude


Eine aufregende Eiersuche, fröhliches Kinderlachen und strahlender Sonnenschein – Die Ostertage sind für viele Menschen eine Zeit zum Genießen. Den Frühling, die Familie, die freien Tage. Leider bringt diese unbeschwerte Zeit aber noch immer häufig viel Tierleid mit sich. Wir von TASSO möchten auch in diesem Jahr dazu motivieren, das Osterfest gezielt tierfreundlicher zu gestalten.
Verzichten Sie doch zum Beispiel auf Kaninchen- oder Lammbraten, und kochen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie einmal ein vegetarisches Ostermenü. Warum? Weil die Kaninchen leider noch immer unter quälerischen Bedingungen 90 Tage lang in kleinen Käfigen gemästet werden, bevor sie als Festtagsbraten auf dem Tisch landen. „Zwar wurden in Deutschland endlich auch Mindeststandards für die Mastkaninchenhaltung eingeführt, doch sie reichen für eine artgerechte Unterbringung bei weitem nicht aus“, sagt Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO. Zudem stammt ein Großteil der hierzulande angebotenen Schlachtkaninchen aus dem Ausland, wo es noch keinerlei tierschutzrechtliche Vorschriften gibt.
Trotz der niedlichen Bezeichnung haben auch die sogenannten Osterlämmer meist kein schönes Leben gehabt. Sie kommen bereits im Spätherbst zur Welt und werden über den Winter gemästet. „Vielfach werden ihnen die Schwänze ohne Betäubung kupiert. In der Regel leben die Tiere nur wenige Monate bis sie geschlachtet werden. Dabei liegt die natürliche Lebenserwartung von Schafen bei etwa 20 Jahren“, erläutert Mike Ruckelshaus.
Freilandeier selbst färben
Auch der Bedarf nach Eiern ist in den Ostertagen enorm. Bitte kaufen Sie nur Eier aus Bio- oder Freilandhaltung. Zu erkennen sind diese an den Ziffern 0 bzw. 1 an der ersten Stelle des Stempels auf dem Ei. Eier, die industriell gefärbt werden, unterliegen nicht der gesetzlichen Kennzeichnungspflicht. Die klassischen bunten Eier stammen daher fast immer aus Käfig- oder Bodenhaltung, die den Bedürfnissen der Legehennen keineswegs gerecht werden.

Nutzen Sie die Ostertage doch stattdessen, um neue Rezepte auszuprobieren und gemeinsam mit der ganzen Familie ein fleischloses Ostermenü zu kochen. Und kaufen Sie Eier von Hühnern, die im Freien picken, flattern und sandbaden dürfen, die sie selbst mit ihren Kindern zu Hause einfärben oder anmalen. Das macht nicht nur mehr Spaß, als die Eier fertig im Supermarkt zu kaufen, sondern ist auch noch ein wichtiger Beitrag für den Tierschutz.
Experten wissen: Kaninchen sind anspruchsvolle Haustiere
Auf keinen Fall sollten zu Ostern lebende Tiere verschenkt werden. Leider kommt es manchmal vor, dass insbesondere Kindern mit einem Kaninchen eine Freude bereitet werden soll. Doch dabei werden die Bedürfnisse der Tiere nach Gesellschaft mit Artgenossen, Beschäftigung, ausreichend Platz und Freilauf außer Acht gelassen. „Tiere sind kein Spielzeug, sondern fühlende Lebewesen, für die man mit der Anschaffung eine meist jahrelange Verantwortung übernimmt“, sagt Mike Ruckelshaus. Spätestens, wenn das Interesse der Kinder an den Tieren nachlässt, fristen diese für den Rest ihres Lebens ein trauriges Dasein in viel zu kleinen Käfigen. Das bekräftigt auch Kaninchen-Expertin Barbara Felde von der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT). Sie weiß: „Kaninchen sind alleine unglücklich, denn sie sind Gruppentiere, die in Einzelhaltung unglaublich leiden. Sie haben einen enormen Bewegungsdrang, wollen hoppeln, rennen und buddeln, und das nicht auf Holzstreu in einem Plastikkäfig, sondern auf natürlichem Boden. Kaninchen brauchen Wiese!“
Sie sehen, schon mit kleinen Taten kann man viel erreichen. Wir von TASSO wünschen Ihnen ein tolles, tierfreundliches Osterfest!
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In eigener Sache: Endspurt für unsere Petition! Nur noch bis Dienstag, 11. April, 24 Uhr, läuft unsere Bundestagspetition mit der TASSO, die Ärzte gegen Tierversuche sowie der Bund gegen Missbrauch der Tiere gemeinsam gegen grausamste Tierversuche kämpfen. Erreichen wir 50.000 Unterschriften, muss sich der Deutsche Bundestag mit unserem Anliegen befassen. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme und zeichnen Sie noch heute unsere Petition. Auch wenn wir das notwendige Quorum nicht erreichen sollten, stärkt dennoch jede Stimme unsere Verhandlungsbasis.

© Copyright TASSO e.V.
10.04.2017 14:15

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Katzenleben leicht gemacht – TASSO-Tipps für Katzenhalter
Teil 1: Sicheres Balkonvergnügen

Im Gebüsch vor dem Haus ist jede Menge los. Die Vögel brüten, Insekten schwirren durch die Frühlingsluft und auf dem angrenzenden Baum sind Eichhörnchen unterwegs. All diese Aktivitäten zu beobachten, ist ein großer Spaß für Wohnungskatzen. Doch hinter dem Fenster ist der Ausblick natürlich stark eingeschränkt. Katzenhalter, die in einer Wohnung mit Balkon leben, können das ändern und sollten ihrem Stubentiger nach Möglichkeit Ausflüge nach draußen gestatten.

Da Katzen aber entgegen gängiger Behauptungen keineswegs immer unverletzt auf den Pfoten landen, und weil sie natürlich nicht wirklich über sieben Leben verfügen, ist es sehr wichtig, dass der Balkon gesichert wird. Auch eine Katze, die normalerweise gar kein Interesse am Jagen zeigt, kann verleitet werden, wenn ein Vogel direkt vor ihrer Nase entlangfliegt.

Sogar wenn die Höhe eine nur geringe Gefahr darstellt, weil sich die Wohnung im Erdgeschoss oder im ersten Stock befindet: Entwischt die Wohnungskatze, ist sie hilflos auf sich alleine gestellt. Da sie das Leben als Freigänger nicht kennt, kann sie schnell panisch weglaufen und sich verirren. Vor allem die Gefahren durch den Straßenverkehr sind für Wohnungskatzen völlig unbekannte Risiken. Daher sollten auch Stubentiger grundsätzlich mit einem Transponder gekennzeichnet und bei TASSO registriert sein.

Wohlfühloase auf Balkonien

Mit einfachen Mitteln lässt sich auf dem Balkon ein sicheres Katzenparadies schaffen. Die gängigste Schutzvariante ist ein sicher befestigtes, lückenlos angebrachtes Katzennetz. Bei Mietwohnungen muss vor der Montage der Vermieter zustimmen, sofern dadurch Eingriffe an der Mietsache (zum Beispiel durch Verschraubungen in der Wand) vorgenommen werden oder das Netz eine optische Beeinträchtigung des Gebäudes darstellt. Wer auf seinen eigenen Blick vom Balkon nicht verzichten möchte, sollte sich für ein spezielles transparentes Katzenschutznetz entscheiden.

Nicht nur spezielle Katzennetze oder -gitter sind geeignet, um den Balkon zu sichern. Mit einem Obstbaumnetz, einem Pflanzendrahtgitter oder Rankgitter und Kabelbindern ersteht zum Beispiel ebenfalls schnell ein sicherer Schutz. Eine etwas teurere Anschaffung, die sich jedoch für besonders neugierige Katzen lohnen kann, sind Plexiglasscheiben. Wenn sie so hoch sind, dass die Katze nicht darüber springen kann, bieten sie einen hervorragenden Ausblick.

Damit sich die Katze auf dem Balkon rundum wohlfühlt, ist natürlich auch die Einrichtung wichtig. Ein Schattenplatz ist Pflicht, aber auch einen Sonnenplatz finden viele Katzen toll. Pflanzen sollten natürlich ungiftig und möglichst außerhalb der Reichweite von Katzen sein. Wo es möglich ist, freut sich der Stubentiger sicher über eine Katzenklappe in der Tür, die es ihm ermöglicht, frei zu entscheiden, ob er drinnen oder draußen sein möchte.

Wer die Gelegenheit hat, das Territorium seiner Katze durch den Balkon zu erweitern, sollte diese kleinen Handgriffe unbedingt vornehmen. Für die Katze wird das mit Sicherheit ein großes Vergnügen. Und gemeinsames Sonnenbaden macht ja auch doppelt Spaß!
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In eigener Sache: In diesem Jahr widmet TASSO e.V. seinen begehrten Tierschutzpreis, die Goldene Pfote, Menschen, die dazu beigetragen haben, dass ein Tier wieder zurück zu seiner Familie fand. Sind Sie ein Tierfinder? Oder ist sogar Ihr eigenes Tier nur dank eines engagierten Tierfreundes wieder bei Ihnen? Dann bewerben Sie sich für die Goldene Pfote 2017 oder schlagen Sie hier einen Tierretter vor: https://www.tasso.net/goldene-pfote. Die Auszeichnung ist mit attraktiven Preisen verbunden.

© Copyright TASSO e.V.
04.05.2017 17:40

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Ein Tierschutzhund zieht ein – Das ist jetzt wichtig!

Sie haben sich entschieden: Ein Hund aus dem Tierschutz soll Ihre Familie erweitern. Das ist eine tolle Wahl, denn jedes Haustier hat ein liebevolles Zuhause verdient. Damit die Anfangszeit möglichst reibungslos verläuft, haben wir einige Tipps zusammengestellt.

Natürlich sind Hunde aus dem Tierschutz nicht generell vorbelastet, doch die Anforderungen, die sie stellen, sind anders als wenn zum Beispiel ein Welpe einzieht. Jedes Tier ist von seiner Vorgeschichte individuell geprägt und hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Der eine ist ein gut erzogener Hund, der aus familiären Gründen abgegeben wurde. Der andere ein übermütiger Artgenosse, der gerne etwas über die Stränge schlägt. Der nächste stammt aus dem Auslandstierschutz und erfährt in seinem neuen Zuhause erstmals, wie es sich anfühlt, von einer Familie geliebt zu werden. Das sind nur einige Beispiele für die Vielfalt der Tierschutzhunde, doch sie zeigen: Ein Patentrezept gibt es nicht.

Einige Dinge sollten aber in jedem Fall beachtet werden: Ob zu übermütig oder zu vorsichtig – Geben Sie Ihrem Hund Zeit. Er kennt Sie noch nicht und kann sich daher noch nicht auf Sie einstellen. Nehmen Sie eine anfängliche Zurückhaltung nicht persönlich, und versuchen Sie, sich in die Lage des Hundes zu versetzen. Seine Welt ist gerade auf den Kopf gestellt, und das nicht zum ersten Mal in seinem Leben.

Sicher auf allen Wegen

Registrieren Sie Ihr Tier sofort bei TASSO, beziehungsweise melden Sie es auf sich als neuen Halter um. „Dass ein Tier entläuft, passiert gerade in der Anfangszeit in einer neuen Familie leider sehr oft“, weiß TASSO-Mitarbeiter Tobias Kohl aus seiner Erfahrung in der TASSO-Notrufzentrale zu berichten. „Bedingt durch die völlig neue Umgebung, in die sich die Tiere erst einmal eingewöhnen müssen, ist die Gefahr groß und sollte nicht unterschätzt werden“, warnt er. Hinzu kommt, dass diese Hunde durch die fehlende Bindung zu ihren Menschen häufig besonders schwer wieder einzufangen sind, sollten sie einmal entlaufen sein.

Seien Sie nicht leichtsinnig, und sichern Sie Ihr Tier in der ersten Zeit doppelt und dreifach. Das gilt nicht nur für Angsthunde. Auch ein gelassener Hund kann Ängste haben, mit denen Sie niemals gerechnet hätten, und entläuft bei einem Schreck schneller als gedacht. Bis Ihr Tier eine Bindung zu Ihnen aufgebaut hat und sicher zurückkommt, vergeht einige Zeit und viel Training ist nötig. Bis dahin müssen Sie alles tun, um Ihren Hund nicht in Gefahr zu bringen.

Dazu gehört auch, dass der Hund zunächst an der Leine bleiben sollte. Spezielle Sicherheitsgeschirre mit zwei Bauchgurten verhindern, dass ein Tier sich aus dem Geschirr winden kann. Eine zweite Leine können Sie am Halsband befestigen. Wenn Sie eine Schleppleine nutzen, hängen Sie diese zusätzlich in einer weiteren Leine ein, die Sie sich umhängen. Seien Sie auch vorsichtig mit offenen Türen im Haus sowie beim Aussteigen aus dem Auto. Prüfen Sie, ob Ihr Garten wirklich ausbruchsicher ist, bevor Sie den Hund ohne Leine in den Garten lassen.

Rat & Hilfe

Scheuen Sie sich nicht, Experten um Rat zu fragen und mit Ihrem tierischen Liebling die Hundeschule zu besuchen. Auch wenn Sie bereits Erfahrungen mit Hunden haben, kann ein Blick von außen nie schaden, und den ein oder anderen wertvollen Tipp für ein gelungenes Zusammenleben können Sie sicher mitnehmen.

Vergessen Sie über all dies nicht, Ihren Hund bei der Steuer anzumelden sowie eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Trotz größter Sorgfalt und bester Vorbereitung: Hundertprozentige Sicherheit kann es nie geben.

Sie haben sich entschieden, einem Tierschutzhund ein Zuhause zu bieten, aber noch nicht den richtigen Vierbeiner gefunden? Dann schauen Sie sich doch in Ruhe in unserem Online-Tierheim shelta auf www.shelta.net um. Dort wartet bestimmt ein neuer tierischer Freund auf Sie.
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In eigener Sache: In diesem Jahr widmet TASSO e.V. seinen begehrten Tierschutzpreis, die Goldene Pfote, Menschen, die dazu beigetragen haben, dass ein Tier wieder zurück zu seiner Familie fand. Sind Sie ein Tierfinder? Oder ist sogar Ihr eigenes Tier nur dank eines engagierten Tierfreundes wieder bei Ihnen? Dann bewerben Sie sich für die Goldene Pfote 2017 oder schlagen Sie hier einen Tierretter vor: www.tasso.net/goldene-pfote. Die Auszeichnung ist mit attraktiven Preisen verbunden.

© Copyright TASSO e.V.
11.05.2017 16:51
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